Der Erste Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion informiert (11. Mai 2012)
Liebe Parteifreundinnen und -freunde,
der Start in die Sitzungswoche war dank des hervorragenden Ergebnisses der FDP in Schleswig-Holstein am vergangenen Wochenende erfreulich. Mit Sorge blicken wir jedoch auf die Entwicklungen in Griechenland nach der Wahl. Gleich welche Regierungskoalition sich in Griechenland bilden wird, erwarten wir, dass Griechenland sich an seine Verpflichtungen hält und die zugesagten Reformmaßnahmen umsetzt. Andernfalls wird es keine weiteren Hilfen der europäischen Partner geben. Es kann nämlich nicht sein, dass nach Regierungsumbildungen europäische Verträge neu ausgehandelt werden müssen. Das gilt auch für den Fiskalpakt. Die Hilfen aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus sind geknüpft an die Ratifizierung des Fiskalpaktes. Er ist die Grundlage für mehr Wachstum und mehr Haushaltsstabilität in Europa. Ein Bekenntnis zum Fiskalpakt hat auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz abgegeben, als er am Dienstag zu Gast bei uns in der Fraktion war. In seiner Regierungserklärung zu Europas Weg aus der Krise betonte Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle, dass der Fiskalpakt beschlossen und nicht nachverhandelbar sei.
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